Ihr habt euch im letzten Monat einen richtigen kleinen Bodybuilder heran gezogen? Ihr fühlt dass auf den Oberschenkeln eures Hundes dicke Muskelpakete sind, die nur darauf warten für euch die allerschönsten Sprünge zu produzieren? Ok...

Jetzt ziehen wir in einem letzten Monat mal ein paar Takte an und machen ein paar knifflige Übungen. Wir spielen jetzt nicht mehr nur mit den Abständen, sondern auch mit der Sprunghöhe. Legt eine Reihe mit gut passendem Abstand für einen Zwischengaloppsprung und stellt die Sprünge abwechselnd auf zb. 60 cm und 40 cm. Vielleicht steht bei erfahreneren Teams auch mal ein Hochweitsprung am Schluss. Und wenn die Sprünge sich in der Höhe oft unterscheiden und der Hund noch springt ohne zu reißen, dann variiert die Optik. Hängt eine Decke drüber, ein paar bunte Flatterbänder dran, gekreuzte Stangen, schräge Stangen... was eurer Phantasie so einfällt.
Und wenn ihr so richtig gut seid in eurem Reihentraining: macht einen Wettbewerb daraus. Jeder soll für seinen Hund eine Reihe aufbauen in der Sprünge unterschiedlich aussehen, unterschiedlich hoch sind und in der vorgegeben ist, wie viele Galoppsprünge der Hund dazwischen machen soll. Wer kann den Abstand für seinen Hund am allerbesten einschätzen und wessen Hund löst diese Aufgabe ohne aus dem Takt zu kommen?
Falls ihr Gelegenheit habt zu filmen: filmt euren Hund von der Seite und schaut euch das Ganze in Zeitlupe an. Beugt der den Kopf nach unten? Rundet er den Rücken? Und beobachtet, ob er bei den nächsten Trainings oder Turnieren anders springt. Eventuell haben die drei Monate neben den schönen Muskeln auch sein Auge so weit aufgebaut, dass er kritische Situationen besser lösen kann und sich über die ein oder andere Stange mogelt, die sonst gepurzelt wäre.
Und am Schluss noch der Tip: vor den nächsten Trainings oder Turnieren solltet ihr eine Reihe stellen und den Hund gelegentlich mal seitlich raus rufen... nur um sicher zu gehen ;)

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